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Thema: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/issue/show/3408.html
Dieses Thema wurde abgebrochen. Es hat das Quorum nicht erfüllt.
Initiative: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/6281.html
Die Vorstände mögen beschließen, dass die im SyncForum implementierte Option „Darstellung von Genderformen unterdrücken“ wieder entfernt wird.
Bei dieser Option kann jede Nutzende entscheiden, ob sie in ihrer Darstellung des SyncForums Binnen-I, Gender-Gap oder Gender-Sternchen dargestellt haben möchte, oder diese durch die männliche(!) Form ersetzt haben möchte.
Die Antragstellerinnen sind aus mehreren Gründen dagegen, diese Option einzusetzen:
1. Der Einsatz jeglicher Filter, die über das Entfernen überflüssiger Zeilenumbrüche u.ä. hinausgehen, ist ein Eingriff in unsere Kommunikation und als solcher mit dem Gedanken der Plattformneutralität nicht vereinbar. Sie sollten weder von Entwicklerinnen nach deren Gutdünken implementiert noch von Parteimitgliedern beschlossen werden.
2. Die Piratenpartei hat den Anspruch, politische Beteiligung in einer Partei möglichst niedrigschwellig zu gestalten. Diesem Anspruch wird sie schon jetzt nicht gerecht, da die wesentlichen Interfaces – Wiki, LQFB, und Sync-Forum nicht mal ansatzweise der Benutzerfreundlichkeit von Oberflächen indirekter Konkurrenz (z.B. Twitter) genügen.
Während wir als Antragstellerinnen selbst nicht verbergen wollen, dass wir feministische und queerpolitische Positionen positiv bewerten, sehen wir bereits jetzt, dass die Diskussion nicht dazu tendiert, die überflüssige Optionen wieder abzuschaffen, sondern noch mehr Einstellungsmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen.
Der richtige Weg ist unseres Erachtens, das Interface des Forums einfach zu gestalten, so dass wichtige Optionen nicht in einem Meer aus belanglosen Checkboxen untergehen. Schon jetzt sehen sich neue Mitglieder mit einer Vielzahl an schlechten Interfaces konfrontiert, die schlimmstenfalls darüber Entscheiden, wieviel oder wie wenig man in der Partei mitarbeiten kann.
3. Der Zweck eines Forums die Kommunikation. Dass hier nicht alle Beteiligten der Kommunikation im Forum dasselbe sehen, ist Grundlage für jeden weiteren Beitrag. Wer hier mit „Filtersouveränität“ argumentiert, verkennt, dass das Forum kein reiner Sendekanal ist.
Wer einen Post im Forum schreibt, darf erwarten, dass dieser Text akkurat wiedergegeben wird – so wie er geschrieben wurde. Wenn er ein Gendersternchen, ein Binnenmajuskel oder eine andere Form gendergerechter Sprache enthält, ist das Teil der Aussage, und sollte genau so wiedergegeben werden.
Wenn ins Feld geführt wird, dass durch den Gender-Gap der Lesefluss gestört wird, dann stimmen wir dem zu. Es ist die ausgewiesene Intention des Gender-Gaps, den Lesefluss zu stören, um so auf Gender-Themen aufmerksam zu machen.
4. Dieser Filter nur für „Genderformen“ eingesetzt und für nichts anderes. Ein Verweis auf das Eingreifen von Moderatorinnen im Falle von Beschimpfungen, kann hier unserer Meinung nach nicht als Vergleich herhalten, da im Falle des Genderings keine Personen diffamiert, angegriffen oder beleidigt werden. Eine solche Funktion zu Verfügung zu stellen, während offensichtlich beleidigende Beiträge, rassistische Ausdrücke und Beschimpfungen gar nicht oder nur von Hand gefiltert werden, ist bereits eine politische Aussage: „Wer Wert auf geschlechtergerechte Sprache legt, ist in dieser Partei nicht willkommen.“
5. Die Existenz externer Binnen-I-Filter (Z.B. in Form von Browser-Plugins) rechtfertigt nicht, einen solchen Filter im Forum zu implementieren. Im Gegenteil, da solche Techniken bereits existieren, können interessierte Nutzerinnen sie verwenden, und sind mitnichten darauf angewiesen, dass das Forum diese Option anbietet.
6. Die Aussage, dass die Forennutzerinnen bereits filtern können, was sie im Forum lesen, indem sie bestimmte andere Nutzerinnen blocken, ist unserer Meinung nach kein Argument, auch diesen Filter zuzulassen.
Es gibt hier nämlich einen entscheidenden Unterschied: Die Existenz dieser Filterfunktion ist von Seiten der Partei neutral und richtet sich nicht gegen bestimmte Personengruppen oder Meinungen. Ein Filter, der aber bereits die Filterung einer bestimmten Meinung vorgibt (und natürlich ist das Gendern von Text eine Meinungsäußerung, genauso wie das bewusste Nichtgendern), verlässt eben diese Neutralität.
Eine Partei, so unsere Überzeugung, muss “von Amts wegen” in Bezug auf den demokratisch unentbehrlichen Meinungsstreit ihrer Mitglieder Neutralität wahren. Das Vorgeben spezifischer inhaltlicher oder personeller Filter - auch wenn sie nur eine Option sind, über deren Einsatz die Nutzerin selbst entscheiden kann - schafft aber gerade eine Plattform, die nicht mehr neutral gegenüber den vertretenen Meinungen ist.
Um den Lesefluss nicht zu stören, wurden durchgehend weibliche Bezeichnungen verwendet. Selbstverständlich sind alle Personen gemeint.
Unsetzungsverantwortlich: Michael Vogel (@heluecht)
Alle Initiativen des Themas 3408:
Es gibt keine Vorschläge für diese Initiative.
Thema: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/issue/show/2434.html
Es wurde eine neue Initiative zu diesem Thema angelegt.
Initiative: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/4267.html
Zwei Gegeninitiativen zeigen, dass weiterer Klärungsbedarf herrscht. Aufgrund des “Eingefroren” Status, bleibt mir nichts anderes übrig als eine neue Inititative zu starten.
Diese Initiative fordert vom Bundesvorstand eine Pressemitteilung zu erlassen, welche die Bevölkerung auf die Widersprüchlichkeiten bezüglich der spanischen Bankenrettung aufmerksam macht. Es handelt sich hier nicht um eine Forderung, die Piratenpartei soll die Bankenrettungen grundsätzlich bewerten. Sondern lediglich um Aufklärungsarbeit für die Bevölkerung zu leisten. Nämlich die Irreführung der Bundesregierung bezüglich der Systemrelevanz von Bankenrettungen in Verbindung mit dem ESM/EFSF. Ganz unten nach dem bisherigen Text, werde ich auf die direkte Kritik der beiden anderen Gegeninitiativen eingehen. (Formulierungen in der Pressemitteilung können und sollen sogar passend geändert werden)
ESM: “Systemrelevanz genau prüfen”
oder “Hilfsgelder gehen auch an nicht systemrelevante spanische Banken”
oder “Bundesregierung täuscht Öffentlichkeit bei Bankenrettung: Systemrelevanz nicht erforderlich”
Der ESM hat den Zweck, Finanzhilfen für systemrelevante Bereiche im Staat- und Privatsektor zu mobilisieren.1 Anders als im ESM-Vertrag / StabMechG festgelegt, wurde die Systemrelevanz spanischer Banken nicht geprüft.
Eine Prüfung einzelner Banken auf Systemrelevanz wird nicht einmal behauptet. Vielmehr kommt die Hilfe grundsätzlich allen spanischen Banken mit Problemen zu Gute. Dabei wird der Deutsche Bundestag und die Öffentlichkeit in die Irre geführt: In der Gesetzesbegründung findet mehrfach die Aussage, dass nicht langfristig tragfähige spanische Kreditinstitute “abgewickelt”2 würden. Die Details des sog. Memorandum of Understanding (Absichtserklärung über Auflagen für den Finanzsektor) offenbaren aber, dass dabei eine mit Hilfsgeldern ausgestatte Vermögensverwaltungsgesellschaft (üblicherweise als “Bad Bank” bezeichnet, offiziell “Asset Management Company”, AMC genannt) eingerichtet werden soll, die die schlechten Risiken den Banken abkauft.3 Damit findet eine Umverteilung von Steuerzahlern zu Eigentümern und Gläubigern der Banken statt und zwar selbst zu Banken, deren Systemrelevanz nicht geprüft wurde. In der Gesetzesbegründung zur Finanzhilfe für Spaniens Banken ist lediglich die Angabe zu finden, dass die EU-Kommission, die Europäische Zentralbank, die Europäische Bankenbehörde und der Internationale Währungsfonds bestätigt hätten, dass “Spanien … nicht länger in der Lage ist, dieses Problem allein zu bewältigen.”4Dabei ist weder eine Angabe gemacht, was unter “nicht in der Lage” verstanden wird, noch werden die entsprechenden Berichte von EU-Kommission, EZB oder des IWF beigelegt. Auch sind weder vom ESM noch von der EZB entsprechende Berichte direkt zu erhalten.
Die Piratenpartei fordert daher die Bundesregierung auf,
Quellen: (1) Artikel 3 ESM: “…wenn dies zur Wahrung der Finanzstabilität des Euro-Währungsgebiets insgesamt und seiner Mitgliedstaaten unabdingbar ist.”, http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/090/1709045.pdf?li=1
(2) Bundestagsdrucksache 17/10320, Seite 3, http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/103/1710320.pdf
(3) Bundestagsdrucksache 17/10320, Seite 38, http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/103/1710320.pdf
(4) Bundestagsdrucksache 17/10320, Seite 5, http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/103/1710320.pdf
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Der Dank geht an Robert Arnold für den wichtigen Hinweis auf diese Problematik!
Noch etwas am Rande:
- Es gab von der Piratenpartei Bremen schon eine Pressemitteilung zu diesem Thema http://bremen.piratenpartei.de/Blog/2012-8-2/esm-wirft-fragen-auf-systemrelevanz-ist-ein-vorgeschobenes-kriterium/
- politisch wären wir da nicht alleine, siehe Gerhard Schick zu seiner Stimmenthaltung im Bundestag http://www.gerhardschick.net/index.php?option=com_content&task=view&id=910&Itemid=112
Antwort auf die Kritik der Gegeninitiativen:
zu Michael Ebner https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/4255.html
Es geht hier um simple Aufkärungsarbeit innerhalb der Bevölkerung, nicht mehr und nicht weniger. Und ich bin fest überzeugt, dass Matthias Schrade @kungler nach einer mehrstündigen Einarbeitung diese Position auch an die Presse problemlos kommunizieren kann, sowie in Diskussionen standfest argumentieren wird.
zu LordSnow https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/4254.html
-Die Liste der systemrelevanten Banken aus dem November vergangenen Jahres des Finanzstabilitätsrats ist uns wohl bekannt. Doch gerade dies zeigt doch die Brisanz der Bankenrettungen, denn als spanische Bank ist allein die Banco Santander aufgeführt. Deshalb die Forderung nach einer erneuten aktuellen Bewertung der Systemrelevanz.
-Der ESM ist an dieser Stelle insofern relevant, weil er bei Inkrafttretung die momentane Aufgabe des EFSF übernehmen soll, und der ESM wird gerade mit der Systemrelevanz begründet!
-Bankenpleiten würden eine Monopolisierung vorantreiben? Bitte? Retten wir nun jeden kleinen insolventen Bäcker, weil dadurch Großbäckereien irgendwann ein Monopol bilden würden? *kopfschüttel*___ . Eine Monopolisierung der Banken muss man anderweitig behandeln, aber nicht durch nicht-notwendige Bankenrettungen.
-Es geht hier nicht um Staatsanleihen und deren Gläubiger, sondern es geht um die Gläubiger von Banken.
Alle Initiativen des Themas 2434:
Es gibt keine Vorschläge für diese Initiative.
Thema: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/issue/show/2430.html
Es wurde eine neue Initiative zu diesem Thema angelegt.
Initiative: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/4263.html
Alternativer Antrag:
Antrag von Christopher, angepasst an ehrenamtliche Vorstände:
Die folgenden Kriterien sollen für die Arbeit von ehrenamtlichen Vorstandsmitgliedern Standard werden:
Ehrenamtliche Amtsträger der Piratenpartei verpflichten sich an geeigneter Stelle im Internet mindestens folgende Informationen über ihre Tätigkeit zu veröffentlichen und aktuell zu halten:
Amtsträger der Piratenpartei sind ehrenamtlich tätig. Die Veröffentlichung von Nebeneinkünften ist daher in diesem Fall eher sinnlos. Es kann auch nicht von ehrenamtlich tätigen Vorständen erwartet werden, dass sie ihre Haupteinkünfte aus einer beruflichen Tätigkeit sowie Details zu Krankenversicherung etc., wie Christopher es macht, offenlegen.
Im Fall von Abgeordneten ist das anders: Sie werden von Steuern bezahlt und haben daher umfassendere Rechenschaftspflichten als ehrenamtliche Vorstände.
Der (gekürzte) Vorschlag beschränkt sich daher auf die Punkte, die zur politischen Tätigkeit gehören bzw. die Einkünfte, die mit dem Amt zu tun haben.
Alle Initiativen des Themas 2430:
Es gibt keine Vorschläge für diese Initiative.
Thema: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/issue/show/2463.html
Die Initiative wurde zurückgezogen.
Initiative: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/4261.html
Ich beantrage als Budget für die Durchführung des Energiecamps:
18./19. August
Johannes Ponader
*Reisekosten 10.000,00 gem. Teilnehmerliste
*Gesamt 10.000,00
*Zweckspenden geplant -9.500,00
Formeller BuVo-Beschluss aufgrund der Höhe
2012/8/11
Johannes Ponader
Johannes Ponader
Alle Initiativen des Themas 2463:
Es gibt keine Vorschläge für diese Initiative.
Thema: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/issue/show/2462.html
Das Thema befindet sich jetzt in der Phase “Diskussion”. Dies bedeutet, dass sich Antragstexte noch ändern können.
Initiative: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/4260.html
Ich beantrage das folgende Budget für das Bundestagsbarcamp:
*Kostenträger KTR0017xxx
*Datum 1./2. September
*verantwortlicher Bundesvorstand Johannes Ponader
*Abrechnung durch Thomas Küppers
*Raummiete 0,00 Unperfekthaus Essen
*Technik 500,00
*Referenten 0,00
*Catering 7.500,00 Name
*Reisekosten 30.000,00 gem. Teilnehmerliste
*Übernachtung 2.500,00 Jugendherberge Essen
*Sonstiges 0,00
*Sonstiges 0,00
*Sonstiges 0,00
*Gesamt 40.500,00
*Teilnehmergebühren -10.000,00
Zweckspenden geplant -30.000,00
Aufgrund der Höhe des Budgets formaler BuVo-Beschluss
2012/8/11
Johannes Ponader
Thomas Küppers
Alle Initiativen des Themas 2462:
Es gibt keine Vorschläge für diese Initiative.
Thema: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/issue/show/2464.html
Das Thema befindet sich jetzt in der Phase “Diskussion”. Dies bedeutet, dass sich Antragstexte noch ändern können.
Initiative: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/4262.html
Ich beantrage als Budget für die Durchführung des Energiecamps:
18./19. August
Johannes Ponader
*Reisekosten 10.000,00 gem. Teilnehmerliste
*Gesamt 10.000,00
*Zweckspenden geplant -9.500,00
Formeller BuVo-Beschluss aufgrund der Höhe
2012/8/11
Johannes Ponader
Johannes Ponader
Alle Initiativen des Themas 2464:
Es gibt keine Vorschläge für diese Initiative.
Thema: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/issue/show/2434.html
Das Thema befindet sich jetzt in der Phase “Eingefroren”. Dies bedeutet, dass sich Antragstexte nicht mehr ändern können. Die Anträge die ausreichend Unterstützer finden, werden in der nächsten Phase abgestimmt.
Initiative: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/4255.html
Der Bundesvorstand äußert sich hier nicht.
Wir sind hier im Regelwerk “Nächste Vorstandssitzung”, es geht also um etwas, was der BuVo kurzfristig tun soll.
Mal abgesehen davon, dass bei den beiden anderen Initiativen nicht festgelegt ist, was getan werden soll (soll das vielleicht eine Pressemitteilung werden?), so dass diese bereits aus formalen Gründen abzulehnen wären:
Es handelt sich hier um ein komplexes Thema, zu dem es auch noch keinen BPT-Beschluss gibt, und bei dem die BuVo-Mitglieder nach meiner Einschätzung zumindest nicht mehrheitlich die erforderliche Sachkenntnis haben, diesen Sachverhalt fundiert zu beurteilen. Ich halte es somit für in hohem Maße bedenklich, würden die sich ohne längere Beschäftigung mit dem Thema und ohne längere Diskussion (“Nächste Vorstandssitzung”) und ohne fundiertes Basisvotum nach gründliches Diskussion (“Nächste Vorstandssitzung”) dazu äußern.
Alle Initiativen des Themas 2434:
Es gibt keine Vorschläge für diese Initiative.
Thema: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/issue/show/2434.html
Das Thema befindet sich jetzt in der Phase “Eingefroren”. Dies bedeutet, dass sich Antragstexte nicht mehr ändern können. Die Anträge die ausreichend Unterstützer finden, werden in der nächsten Phase abgestimmt.
Initiative: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/4254.html
ich denke der Titel sagt es bereits
kurz zur anderen Initiative:
Alle Initiativen des Themas 2434:
Es gibt keine Vorschläge für diese Initiative.
Thema: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/issue/show/2434.html
Das Thema befindet sich jetzt in der Phase “Eingefroren”. Dies bedeutet, dass sich Antragstexte nicht mehr ändern können. Die Anträge die ausreichend Unterstützer finden, werden in der nächsten Phase abgestimmt.
Initiative: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/4221.html
Titel:
ESM: “Systemrelevanz genau prüfen”
oder “Hilfsgelder gehen auch an nicht systemrelevante spanische Banken”
oder “Bundesregierung täuscht Öffentlichkeit bei Bankenrettung: Systemrelevanz nicht erforderlich”
Der ESM hat den Zweck, Finanzhilfen für systemrelevante Bereiche im Staat- und Privatsektor zu mobilisieren.(1) Anders als im ESM-Vertrag / StabMechG festgelegt, wurde die Systemrelevanz spanischer Banken nicht geprüft.
Eine Prüfung einzelner Banken auf Systemrelevanz wird nicht einmal behauptet. Vielmehr kommt die Hilfe grundsätzlich allen spanischen Banken mit Problemen zu Gute. Dabei wird der Deutsche Bundestag und die Öffentlichkeit in die Irre geführt: In der Gesetzesbegründung findet mehrfach die Aussage, dass nicht langfristig tragfähige spanische Kreditinstitute “abgewickelt”(2) würden. Die Details des sog. Memorandum of Understanding (Absichtserklärung über Auflagen für den Finanzsektor) offenbaren aber, dass dabei eine mit Hilfsgeldern ausgestatte Vermögensverwaltungsgesellschaft (üblicherweise als “Bad Bank” bezeichnet, offiziell “Asset Management Company”, AMC genannt) eingerichtet werden soll, die die schlechten Risiken den Banken abkauft.(3)
Damit findet eine Umverteilung von Steuerzahlern zu Eigentümern und Gläubigern der Banken statt und zwar selbst zu Banken, deren Systemrelevanz nicht geprüft wurde.
In der Gesetzesbegründung zur Finanzhilfe für Spaniens Banken ist lediglich die Angabe zu finden, dass die EU-Kommission, die Europäische Zentralbank, die Europäische Bankenbehörde und der Internationale Währungsfonds bestätigt hätten, dass “Spanien … nicht länger in der Lage ist, dieses Problem allein zu bewältigen.”(4) Dabei ist weder eine Angabe gemacht, was unter “nicht in der Lage” verstanden wird, noch werden die entsprechenden Berichte von EU-Kommission, EZB oder des IWF beigelegt. Auch sind weder vom ESM noch von der EZB entsprechende Berichte direkt zu erhalten.
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Die Piratenpartei fordert daher die Bundesregierung auf,
Quellen:
(1) Artikel 3 ESM: “…wenn dies zur Wahrung der Finanzstabilität des Euro-Währungsgebiets insgesamt und seiner Mitgliedstaaten unabdingbar ist.”, http:dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/090/1709045.pdf?li=1
(2) Bundestagsdrucksache 17/10320, Seite 3, http:dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/103/1710320.pdf
(3) Bundestagsdrucksache 17/10320, Seite 3, http:dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/103/1710320.pdf
(4) Bundestagsdrucksache 17/10320, Seite 5, http:dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/103/1710320.pdf
_
Der Dank geht an Robert Arnold für den wichtigen Hinweis auf diese Problematik!
Alle Initiativen des Themas 2434:
Vorschläge der Initiative:
Thema: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/issue/show/2430.html
Das Thema befindet sich jetzt in der Phase “Eingefroren”. Dies bedeutet, dass sich Antragstexte nicht mehr ändern können. Die Anträge die ausreichend Unterstützer finden, werden in der nächsten Phase abgestimmt.
Initiative: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/4217.html
Der Bundesvorstand möge die unter folgender URL zu findenden beschlossenen Standards in seiner Vorstandsarbeit umsetzen:
Transparenzstandards für Mandatsträger und Vorstände
Die Piratenpartei tritt für Transparenz an, ihre Mandatsträger und Vorstände sollten mit gutem Beispiel voran gehen.
Alle Initiativen des Themas 2430:
Vorschläge der Initiative: