Einträge getaggt mit Thema 1340
Einträge getaggt mit Thema 1340
Thema: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/issue/show/1340.html
Die Initiative wurde auf Rang 1 angenommen
Initiative: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/2633.html
Diskussionen zur Initiative: https://piratenpad.de/friedenslogik
Der Bundesparteitag der Piraten möge beschließen, den folgenden Text an geeigneter Stelle in das Grundsatzprogramm der Piratenpartei Deutschland aufzunehmen:
Am Beginn des 21. Jahrhunderts steht die Welt vor einem immensen Ausmaß an Gewalt, insbesondere bei innerstaatlichen Konflikten. Die Reduzierung und Überwindung dieser Gewalt erfordern zunehmend eine Entfaltung vielfältiger Ansätze ziviler Konfliktbearbeitung. Eine friedenspolitische Wertorientierung der Außen- und Verteidigungspolitik, wie auch der Entwicklungspolitik bis hin zur Innenpolitik ist verloren gegangen; stattdessen steht die Idee der “vernetzten Sicherheit” als Synonym für diesen Prozess.
Piraten fordern daher, das Primat des Zivilen als Leitmotiv deutscher Friedenspolitik wieder ernst zu nehmen und in Politik und Gesellschaft konkret umzusetzen. Nicht-Regierungsorganisationen sollten sich vermehrt engagieren können und die Fähigkeit in der Gesellschaft zur konstruktiven Konfliktbearbeitung insgesamt gestärkt werden. Dafür benennen wir ausdrücklich die Eckpfeiler, an denen Politik und Praxis im Sinne einer Friedenslogik bemessen werden müssen:
* die Befriedigung menschlicher Grundbedürfnisse
* die Menschenrechte
* die Reduktion von Gewalt
* die Förderung dauerhafter Gerechtigkeit
* die Förderung emanzipatorischer Entwicklungsprozesse
* das Primat ziviler Konfliktbearbeitung
Wir sind auch Teil der europäischen Zivilgesellschaft, deshalb sind die Möglichkeiten von Europa aus Frieden zu gestalten, weiterzuentwickeln. Die Frage der Öffnung der Grenzen Europas für Flüchtlinge ist ein Gradmesser für das “Friedensprojekt Europa”.
Die Versicherheitlichung deutscher Politik konsolidiert sich zunehmend mit den als alternativlos dargestellten militärischen Interventionen. Krieg als Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln führt zu lebensgefährdenden und sehr kostenaufwändigen Auslandseinsätzen der Bundeswehr, sowie zu einer Vernachlässigung der zivilen Alternativen und einer Marginalisierung von abrüstungspolitischen Initiativen bei gleichzeitigem Anstieg der Rüstungsexporte.
Die Logik des Sicherheitsdenkens macht dabei nicht an der Grenze zwischen außen und Innen Halt: Die Trennung von innerer und äußerer Sicherheit wird zur Disposition gestellt (“vernetzte Sicherheit”), gesellschaftliche Handlungsfelder zunehmend nur nach ihrer sicherheitskritischen Relevanz beurteilt und dementsprechend behandelt.
Die Einordnung von Entwicklungsmaßnahmen in sicherheitspolitische Interessenlagen, die zunehmende Abschottung Europas, der Umgang mit Migrant/inn/en, Asylbewerber/inne/n und Flüchtlingen in Deutschland, die ausufernde Überwachung von Deutschen zur Terrorabwehr, aber auch die Förderung einer auf Sicherheitspolitik und Bundeswehr fokussierten “friedens”-politischen Bildung an Schulen oder Schuleinsätze und Lehrmaterial vom Verfassungsschutz sind sehr illustre Beispiele hierfür.
Alle aktiven Initiativen des Themas 1340:
Vorschläge der Initiative:
Thema: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/issue/show/1340.html
Die Initiative wurde abgelehnt.
Initiative: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/2613.html
Diskussionen zur Initiative: https://news.piratenpartei.de/showthread.php?tid=118610
Der Bundesparteitag möge beschließen, diesen Text an geeigneter Stelle ins Grundsatzprogramm aufzunehmen.
Alle aktiven Initiativen des Themas 1340:
Vorschläge der Initiative:
Thema: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/issue/show/1340.html
Das Thema befindet sich jetzt in der Phase “Abstimmung”. Dies bedeutet, dass die Mitglieder der Piratenpartei Deutschland momentan darüber abstimmen können, ob sie den Antrag bzw. die Anträge annehmen oder ablehnen.
Abstimmung: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/vote/list.html?issue_id=1340
Initiative: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/2633.html
Diskussionen zur Initiative: https://piratenpad.de/friedenslogik
Der Bundesparteitag der Piraten möge beschließen, den folgenden Text an geeigneter Stelle in das Grundsatzprogramm der Piratenpartei Deutschland aufzunehmen:
Am Beginn des 21. Jahrhunderts steht die Welt vor einem immensen Ausmaß an Gewalt, insbesondere bei innerstaatlichen Konflikten. Die Reduzierung und Überwindung dieser Gewalt erfordern zunehmend eine Entfaltung vielfältiger Ansätze ziviler Konfliktbearbeitung. Eine friedenspolitische Wertorientierung der Außen- und Verteidigungspolitik, wie auch der Entwicklungspolitik bis hin zur Innenpolitik ist verloren gegangen; stattdessen steht die Idee der “vernetzten Sicherheit” als Synonym für diesen Prozess.
Piraten fordern daher, das Primat des Zivilen als Leitmotiv deutscher Friedenspolitik wieder ernst zu nehmen und in Politik und Gesellschaft konkret umzusetzen. Nicht-Regierungsorganisationen sollten sich vermehrt engagieren können und die Fähigkeit in der Gesellschaft zur konstruktiven Konfliktbearbeitung insgesamt gestärkt werden. Dafür benennen wir ausdrücklich die Eckpfeiler, an denen Politik und Praxis im Sinne einer Friedenslogik bemessen werden müssen:
* die Befriedigung menschlicher Grundbedürfnisse
* die Menschenrechte
* die Reduktion von Gewalt
* die Förderung dauerhafter Gerechtigkeit
* die Förderung emanzipatorischer Entwicklungsprozesse
* das Primat ziviler Konfliktbearbeitung
Wir sind auch Teil der europäischen Zivilgesellschaft, deshalb sind die Möglichkeiten von Europa aus Frieden zu gestalten, weiterzuentwickeln. Die Frage der Öffnung der Grenzen Europas für Flüchtlinge ist ein Gradmesser für das “Friedensprojekt Europa”.
Die Versicherheitlichung deutscher Politik konsolidiert sich zunehmend mit den als alternativlos dargestellten militärischen Interventionen. Krieg als Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln führt zu lebensgefährdenden und sehr kostenaufwändigen Auslandseinsätzen der Bundeswehr, sowie zu einer Vernachlässigung der zivilen Alternativen und einer Marginalisierung von abrüstungspolitischen Initiativen bei gleichzeitigem Anstieg der Rüstungsexporte.
Die Logik des Sicherheitsdenkens macht dabei nicht an der Grenze zwischen außen und Innen Halt: Die Trennung von innerer und äußerer Sicherheit wird zur Disposition gestellt (“vernetzte Sicherheit”), gesellschaftliche Handlungsfelder zunehmend nur nach ihrer sicherheitskritischen Relevanz beurteilt und dementsprechend behandelt.
Die Einordnung von Entwicklungsmaßnahmen in sicherheitspolitische Interessenlagen, die zunehmende Abschottung Europas, der Umgang mit Migrant/inn/en, Asylbewerber/inne/n und Flüchtlingen in Deutschland, die ausufernde Überwachung von Deutschen zur Terrorabwehr, aber auch die Förderung einer auf Sicherheitspolitik und Bundeswehr fokussierten “friedens”-politischen Bildung an Schulen oder Schuleinsätze und Lehrmaterial vom Verfassungsschutz sind sehr illustre Beispiele hierfür.
Alle aktiven Initiativen des Themas 1340:
Vorschläge der Initiative:
Thema: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/issue/show/1340.html
Diese Initiative wurde nicht zugelassen. Sie hat das Quorum nicht erreicht.
Initiative: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/2708.html
Die Piratenpartei lehnt die Erstausübung militärischer Gewalt als Mittel zur Durchsetzung politischer Ziele ab. Weil auch die Piratenpartei militärische Gewalt als Ultima Ratio nicht gänzlich ausschließen kann, wird beantragt, den Einsatz militärischer Gewalt nur unter eindeutig festgelegten Bedingungen zu befürworten.
Antrag:
Die Piratenpartei möge beschließen, dass dem Einsatz militärischer Gewalt nur dann zugestimmt werden kann, wenn eine der folgenden Voraussetzungen vorliegt:
1: Deutschland wird von regulären Streitkräften angegriffen.
2: Ein NATO oder EU – Bündnispartner wird durch reguläre Streitkräfte angegriffen.
3: Der UN- Sicherheitsrat beschließt mehrheitlich militärische Reaktionen.
Der Antrag legt eindeutige Bedingungen zu militärischen Handlungsoptionen fest, an der sich die Wählerinnen und Wähler sowie Abgeordneten einer möglichen Bundestagsfraktion der Piratenpartei orientieren können.
Alle aktiven Initiativen des Themas 1340:
Es gibt keine Vorschläge für diese Initiative.
Thema: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/issue/show/1340.html
Das Thema befindet sich jetzt in der Phase “Abstimmung”. Dies bedeutet, dass die Mitglieder der Piratenpartei Deutschland momentan darüber abstimmen können, ob sie den Antrag bzw. die Anträge annehmen oder ablehnen.
Abstimmung: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/vote/list.html?issue_id=1340
Initiative: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/2613.html
Diskussionen zur Initiative: https://news.piratenpartei.de/showthread.php?tid=118610
Der Bundesparteitag möge beschließen, diesen Text an geeigneter Stelle ins Grundsatzprogramm aufzunehmen.
Alle aktiven Initiativen des Themas 1340:
Vorschläge der Initiative:
Thema: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/issue/show/1340.html
Diese Initiative wurde nicht zugelassen. Sie hat das Quorum nicht erreicht.
Initiative: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/2490.html
Diskussionen zur Initiative: http://hollitzers.blogspot.com/2012/02/antrag-militarische-gewalt-als-ultima.html
Die Piratenpartei lehnt die Erstausübung militärischer Gewalt als Mittel zur Durchsetzung politischer Ziele ab. Weil auch die Piratenpartei militärische Gewalt als Ultima Ratio nicht gänzlich ausschließen kann, wird beantragt, den Einsatz militärischer Gewalt nur unter eindeutig festgelegten Bedingungen zu befürworten.
Antrag:
Die Piratenpartei möge beschließen, dass dem Einsatz militärischer Gewalt nur dann zugestimmt werden kann, wenn eine der folgenden Voraussetzungen vorliegt:
1: Deutschland wird von regulären Streitkräften angegriffen.
2: Ein NATO – Bündnispartner wird durch reguläre Streitkräfte angegriffen.
3: Der UN- Sicherheitsrat beschließt mehrheitlich militärische Reaktionen.
Der Antrag legt eindeutige Bedingungen zu militärischen Handlungsoptionen fest, an der sich die Wählerinnen und Wähler sowie Abgeordneten einer möglichen Bundestagsfraktion der Piratenpartei orientieren können.
Begleittext:
Der Antrag „Militärische Gewalt als Ultima Ratio“ legt eindeutige formale Voraussetzungen fest, unter dem die Piratenpartei der Anwendung militärischer Gewalt überhaupt zustimmt. Die Bundesrepublik Deutschland ist Mitglied im Verteidigungsbündnis der NATO. Deshalb kann der Einsatz militärischer Gewalt zu Verteidigungszwecken nur bei Ländern zum Zuge kommen, die ebenfalls Mitglied der NATO sind.
Die Anwendung militärischer Gewalt aus humanitären Gründen oder als Friedensmission oder zur Erfüllung einer Schutzverantwortung bedarf der Legitimation durch eine Mehrheit des UN-Sicherheitsrates. Hierdurch wird gewährleistet, dass die Ausübung militärischer Gewalt von einer Mehrheit im UN Sicherheitsrates gedeckt ist.
Die Frage der Anwendung finaler Gewalt als politische Handlungsoption ist nach meiner Auffassung eine der zentralen moralischen Fragen in der Politik überhaupt. Dürfen Menschen Menschen töten, um ein Ziel zu erreichen? Die Politik insgesamt tut sich schwer damit eindeutige, mehrheitsfähige Antworten auf moralische Fragestellungen vorzugeben. Sie kann maximal informieren und den formalen Rahmen festlegen unter dem es legitim erscheint, Menschen aus moralischen Erwägungen heraus zu töten.
Mein Antrag legt einen eindeutigen formalen Rahmen fest, unter dem die Piratenpartei der Anwendung militärischer Gewalt zu stimmen kann.
Alle aktiven Initiativen des Themas 1340:
Vorschläge der Initiative:
Thema: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/issue/show/1340.html
Es wurde eine neue Initiative zu diesem Thema angelegt.
Initiative: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/2708.html
Die Piratenpartei lehnt die Erstausübung militärischer Gewalt als Mittel zur Durchsetzung politischer Ziele ab. Weil auch die Piratenpartei militärische Gewalt als Ultima Ratio nicht gänzlich ausschließen kann, wird beantragt, den Einsatz militärischer Gewalt nur unter eindeutig festgelegten Bedingungen zu befürworten.
Antrag:
Die Piratenpartei möge beschließen, dass dem Einsatz militärischer Gewalt nur dann zugestimmt werden kann, wenn eine der folgenden Voraussetzungen vorliegt:
1: Deutschland wird von regulären Streitkräften angegriffen.
2: Ein NATO oder EU – Bündnispartner wird durch reguläre Streitkräfte angegriffen.
3: Der UN- Sicherheitsrat beschließt mehrheitlich militärische Reaktionen.
Der Antrag legt eindeutige Bedingungen zu militärischen Handlungsoptionen fest, an der sich die Wählerinnen und Wähler sowie Abgeordneten einer möglichen Bundestagsfraktion der Piratenpartei orientieren können.
Alle aktiven Initiativen des Themas 1340:
Es gibt keine Vorschläge für diese Initiative.
Thema: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/issue/show/1340.html
Das Thema befindet sich jetzt in der Phase “Eingefroren”. Dies bedeutet, dass sich Antragstexte nicht mehr ändern können. Die Anträge die ausreichend Unterstützer finden, werden in der nächsten Phase abgestimmt.
Initiative: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/2613.html
Diskussionen zur Initiative: https://news.piratenpartei.de/showthread.php?tid=118610
Der Bundesparteitag möge beschließen, diesen Text an geeigneter Stelle ins Grundsatzprogramm aufzunehmen.
Alle aktiven Initiativen des Themas 1340:
Vorschläge der Initiative:
Thema: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/issue/show/1340.html
Das Thema befindet sich jetzt in der Phase “Eingefroren”. Dies bedeutet, dass sich Antragstexte nicht mehr ändern können. Die Anträge die ausreichend Unterstützer finden, werden in der nächsten Phase abgestimmt.
Initiative: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/2633.html
Diskussionen zur Initiative: https://piratenpad.de/friedenslogik
Der Bundesparteitag der Piraten möge beschließen, den folgenden Text an geeigneter Stelle in das Grundsatzprogramm der Piratenpartei Deutschland aufzunehmen:
Am Beginn des 21. Jahrhunderts steht die Welt vor einem immensen Ausmaß an Gewalt, insbesondere bei innerstaatlichen Konflikten. Die Reduzierung und Überwindung dieser Gewalt erfordern zunehmend eine Entfaltung vielfältiger Ansätze ziviler Konfliktbearbeitung. Eine friedenspolitische Wertorientierung der Außen- und Verteidigungspolitik, wie auch der Entwicklungspolitik bis hin zur Innenpolitik ist verloren gegangen; stattdessen steht die Idee der “vernetzten Sicherheit” als Synonym für diesen Prozess.
Piraten fordern daher, das Primat des Zivilen als Leitmotiv deutscher Friedenspolitik wieder ernst zu nehmen und in Politik und Gesellschaft konkret umzusetzen. Nicht-Regierungsorganisationen sollten sich vermehrt engagieren können und die Fähigkeit in der Gesellschaft zur konstruktiven Konfliktbearbeitung insgesamt gestärkt werden. Dafür benennen wir ausdrücklich die Eckpfeiler, an denen Politik und Praxis im Sinne einer Friedenslogik bemessen werden müssen:
* die Befriedigung menschlicher Grundbedürfnisse
* die Menschenrechte
* die Reduktion von Gewalt
* die Förderung dauerhafter Gerechtigkeit
* die Förderung emanzipatorischer Entwicklungsprozesse
* das Primat ziviler Konfliktbearbeitung
Wir sind auch Teil der europäischen Zivilgesellschaft, deshalb sind die Möglichkeiten von Europa aus Frieden zu gestalten, weiterzuentwickeln. Die Frage der Öffnung der Grenzen Europas für Flüchtlinge ist ein Gradmesser für das “Friedensprojekt Europa”.
Die Versicherheitlichung deutscher Politik konsolidiert sich zunehmend mit den als alternativlos dargestellten militärischen Interventionen. Krieg als Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln führt zu lebensgefährdenden und sehr kostenaufwändigen Auslandseinsätzen der Bundeswehr, sowie zu einer Vernachlässigung der zivilen Alternativen und einer Marginalisierung von abrüstungspolitischen Initiativen bei gleichzeitigem Anstieg der Rüstungsexporte.
Die Logik des Sicherheitsdenkens macht dabei nicht an der Grenze zwischen außen und Innen Halt: Die Trennung von innerer und äußerer Sicherheit wird zur Disposition gestellt (“vernetzte Sicherheit”), gesellschaftliche Handlungsfelder zunehmend nur nach ihrer sicherheitskritischen Relevanz beurteilt und dementsprechend behandelt.
Die Einordnung von Entwicklungsmaßnahmen in sicherheitspolitische Interessenlagen, die zunehmende Abschottung Europas, der Umgang mit Migrant/inn/en, Asylbewerber/inne/n und Flüchtlingen in Deutschland, die ausufernde Überwachung von Deutschen zur Terrorabwehr, aber auch die Förderung einer auf Sicherheitspolitik und Bundeswehr fokussierten “friedens”-politischen Bildung an Schulen oder Schuleinsätze und Lehrmaterial vom Verfassungsschutz sind sehr illustre Beispiele hierfür.
Alle aktiven Initiativen des Themas 1340:
Vorschläge der Initiative:
Thema: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/issue/show/1340.html
Das Thema befindet sich jetzt in der Phase “Eingefroren”. Dies bedeutet, dass sich Antragstexte nicht mehr ändern können. Die Anträge die ausreichend Unterstützer finden, werden in der nächsten Phase abgestimmt.
Initiative: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/2490.html
Diskussionen zur Initiative: http://hollitzers.blogspot.com/2012/02/antrag-militarische-gewalt-als-ultima.html
Die Piratenpartei lehnt die Erstausübung militärischer Gewalt als Mittel zur Durchsetzung politischer Ziele ab. Weil auch die Piratenpartei militärische Gewalt als Ultima Ratio nicht gänzlich ausschließen kann, wird beantragt, den Einsatz militärischer Gewalt nur unter eindeutig festgelegten Bedingungen zu befürworten.
Antrag:
Die Piratenpartei möge beschließen, dass dem Einsatz militärischer Gewalt nur dann zugestimmt werden kann, wenn eine der folgenden Voraussetzungen vorliegt:
1: Deutschland wird von regulären Streitkräften angegriffen.
2: Ein NATO – Bündnispartner wird durch reguläre Streitkräfte angegriffen.
3: Der UN- Sicherheitsrat beschließt mehrheitlich militärische Reaktionen.
Der Antrag legt eindeutige Bedingungen zu militärischen Handlungsoptionen fest, an der sich die Wählerinnen und Wähler sowie Abgeordneten einer möglichen Bundestagsfraktion der Piratenpartei orientieren können.
Begleittext:
Der Antrag „Militärische Gewalt als Ultima Ratio“ legt eindeutige formale Voraussetzungen fest, unter dem die Piratenpartei der Anwendung militärischer Gewalt überhaupt zustimmt. Die Bundesrepublik Deutschland ist Mitglied im Verteidigungsbündnis der NATO. Deshalb kann der Einsatz militärischer Gewalt zu Verteidigungszwecken nur bei Ländern zum Zuge kommen, die ebenfalls Mitglied der NATO sind.
Die Anwendung militärischer Gewalt aus humanitären Gründen oder als Friedensmission oder zur Erfüllung einer Schutzverantwortung bedarf der Legitimation durch eine Mehrheit des UN-Sicherheitsrates. Hierdurch wird gewährleistet, dass die Ausübung militärischer Gewalt von einer Mehrheit im UN Sicherheitsrates gedeckt ist.
Die Frage der Anwendung finaler Gewalt als politische Handlungsoption ist nach meiner Auffassung eine der zentralen moralischen Fragen in der Politik überhaupt. Dürfen Menschen Menschen töten, um ein Ziel zu erreichen? Die Politik insgesamt tut sich schwer damit eindeutige, mehrheitsfähige Antworten auf moralische Fragestellungen vorzugeben. Sie kann maximal informieren und den formalen Rahmen festlegen unter dem es legitim erscheint, Menschen aus moralischen Erwägungen heraus zu töten.
Mein Antrag legt einen eindeutigen formalen Rahmen fest, unter dem die Piratenpartei der Anwendung militärischer Gewalt zu stimmen kann.
Alle aktiven Initiativen des Themas 1340:
Vorschläge der Initiative: