Einträge getaggt mit Thema 1832
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Thema: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/issue/show/1832.html
Die Initiative wurde auf Rang 0 angenommen
Initiative: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/3280.html
Die Piraten setzen sich dafür ein, der optimierten Neunutzung bereits bebauter Flächen (“Innenentwicklung”) den Vorzug zu geben gegenüber einer Bebauung bisher naturbelassener Flächen, sowie rückgebaute Flächen zu renaturieren, wo immer dies möglich ist.
Dies kann als inhaltliche Vertiefung zum NRW-Landtagswahlprogramm gesehen werden, wo es heisst:
“‘Flächenmanagement‘
Umweltbelastungen müssen durch positive Effekte technischer wie auch biologischer Gegenmaßnahmen verträglich ausgeglichen werden und dürfen nicht zur Verschlechterung der Lebensqualität führen. Flächenmanagement und Flächenrecycling ist deshalb im dicht besiedelten NRW von besonderer Bedeutung. Zielsetzung und Kriterium der Nutzung ist auch hier eine nachhaltige Nutzung.”
https://wiki.piratenpartei.de/NRW-Web:Wahlprogramm_Landtagswahl_NRW_2012#Fl.C3.A4chenmanagement
Zielsetzung dieser Initiative ist darüber hinausgehend die Abbremsung beziehungsweise Umkehr des “Verbrauchs” von naturbelassenen Flächen. Ein Zusammenhang besteht zu den Initiativen “Förderung intensiver Aufforstung” und “Förderung von Kohlenstoffsenken”.
Ein Bündnis von Umweltverbänden warnt eindringlich vor einem fortschreitenden “Landverbrauch” in Deutschland. Deutschland werde “zubetoniert”. Täglich würden “über 100 Hektar Boden und freie Landschaft geopfert”. Claus-Peter Hutter von der Umweltstiftung Euronatur plädierte am Donnerstag in Berlin gegenüber der Parlamentarische Staatssekretärin Astrid Klug für eine dauerhafte “Abkopplung” des Landverbrauchs vom Wirtschaftswachstum. Die Umweltverbände plädieren für eine “konsequente Innenentwicklung statt Bauen auf der grünen Wiese” sowie für eine “ökologische Reform des Gemeindefinanzsystems”. Dies könne “gleichermaßen Wirtschaft wie Lebensqualität fördern”.
Noch immer würden “mit erheblichen Mengen an Steuergeldern” für Wohn- und Gewerbesiedlungen sowie Straßenbau auf der grünen Wiese “finanzielle Altlasten von morgen geschaffen”, die angesichts des Bevölkerungsrückgangs später niemand mehr unterhalten und bezahlen könne. “Was wir heute zuviel bauen, kostet uns auf Jahrzehnte hinaus viel Unterhalt”, meint Christian Unselt vom Naturschutzbund NABU. Die Städte müssten wieder lebenswert und das Umland als Kulturlandschaft erhalten werden. Diese “leicht einsichtige Erkenntnis” verlange “weitsichtige Entscheidungen”.
Täglich würden über 100 Hektar freie Landschaft durch Straßen, Parkplätze und Neubauten “verschwinden” – “mit verheerenden Konsequenzen für Umwelt und Natur”. Böden würden versiegelt und Grundwasservorkommen beeinträchtigt, während andererseits Hochwassergefahren zunähmen. Darüber hinaus werde die Landschaft “immer mehr eingeschnürt”. Früher häufige Tier- und Pflanzenarten würden ebenfalls “immer mehr verschwinden”.
Quelle: http://www.ngo-online.de/2006/05/18/deutschland-wird-zubetoniert/
“NRW-Wahlprogramm”: Danke für den Hinweis, ist oben unter “Diskussion” eingeflossen und erörtert.
Alle Initiativen des Themas 1832:
Vorschläge der Initiative:
Thema: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/issue/show/1832.html
Das Thema befindet sich jetzt in der Phase “Abstimmung”. Dies bedeutet, dass die Mitglieder der Piratenpartei Deutschland momentan darüber abstimmen können, ob sie den Antrag bzw. die Anträge annehmen oder ablehnen.
Abstimmung: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/vote/list.html?issue_id=1832
Initiative: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/3280.html
Die Piraten setzen sich dafür ein, der optimierten Neunutzung bereits bebauter Flächen (“Innenentwicklung”) den Vorzug zu geben gegenüber einer Bebauung bisher naturbelassener Flächen, sowie rückgebaute Flächen zu renaturieren, wo immer dies möglich ist.
Dies kann als inhaltliche Vertiefung zum NRW-Landtagswahlprogramm gesehen werden, wo es heisst:
“‘Flächenmanagement‘
Umweltbelastungen müssen durch positive Effekte technischer wie auch biologischer Gegenmaßnahmen verträglich ausgeglichen werden und dürfen nicht zur Verschlechterung der Lebensqualität führen. Flächenmanagement und Flächenrecycling ist deshalb im dicht besiedelten NRW von besonderer Bedeutung. Zielsetzung und Kriterium der Nutzung ist auch hier eine nachhaltige Nutzung.”
https://wiki.piratenpartei.de/NRW-Web:Wahlprogramm_Landtagswahl_NRW_2012#Fl.C3.A4chenmanagement
Zielsetzung dieser Initiative ist darüber hinausgehend die Abbremsung beziehungsweise Umkehr des “Verbrauchs” von naturbelassenen Flächen. Ein Zusammenhang besteht zu den Initiativen “Förderung intensiver Aufforstung” und “Förderung von Kohlenstoffsenken”.
Ein Bündnis von Umweltverbänden warnt eindringlich vor einem fortschreitenden “Landverbrauch” in Deutschland. Deutschland werde “zubetoniert”. Täglich würden “über 100 Hektar Boden und freie Landschaft geopfert”. Claus-Peter Hutter von der Umweltstiftung Euronatur plädierte am Donnerstag in Berlin gegenüber der Parlamentarische Staatssekretärin Astrid Klug für eine dauerhafte “Abkopplung” des Landverbrauchs vom Wirtschaftswachstum. Die Umweltverbände plädieren für eine “konsequente Innenentwicklung statt Bauen auf der grünen Wiese” sowie für eine “ökologische Reform des Gemeindefinanzsystems”. Dies könne “gleichermaßen Wirtschaft wie Lebensqualität fördern”.
Noch immer würden “mit erheblichen Mengen an Steuergeldern” für Wohn- und Gewerbesiedlungen sowie Straßenbau auf der grünen Wiese “finanzielle Altlasten von morgen geschaffen”, die angesichts des Bevölkerungsrückgangs später niemand mehr unterhalten und bezahlen könne. “Was wir heute zuviel bauen, kostet uns auf Jahrzehnte hinaus viel Unterhalt”, meint Christian Unselt vom Naturschutzbund NABU. Die Städte müssten wieder lebenswert und das Umland als Kulturlandschaft erhalten werden. Diese “leicht einsichtige Erkenntnis” verlange “weitsichtige Entscheidungen”.
Täglich würden über 100 Hektar freie Landschaft durch Straßen, Parkplätze und Neubauten “verschwinden” – “mit verheerenden Konsequenzen für Umwelt und Natur”. Böden würden versiegelt und Grundwasservorkommen beeinträchtigt, während andererseits Hochwassergefahren zunähmen. Darüber hinaus werde die Landschaft “immer mehr eingeschnürt”. Früher häufige Tier- und Pflanzenarten würden ebenfalls “immer mehr verschwinden”.
Quelle: http://www.ngo-online.de/2006/05/18/deutschland-wird-zubetoniert/
“NRW-Wahlprogramm”: Danke für den Hinweis, ist oben unter “Diskussion” eingeflossen und erörtert.
Alle Initiativen des Themas 1832:
Vorschläge der Initiative:
Thema: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/issue/show/1832.html
Das Thema befindet sich jetzt in der Phase “Diskussion”. Dies bedeutet, dass sich Antragstexte noch ändern können.
Initiative: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/3280.html
Die Piraten setzen sich dafür ein, der optimierten Neunutzung bereits bebauter Flächen (“Innenentwicklung”) den Vorzug zu geben gegenüber einer Bebauung bisher naturbelassener Flächen, sowie rückgebaute Flächen zu renaturieren, wo immer dies möglich ist.
Dies kann als inhaltliche Vertiefung zum NRW-Landtagswahlprogramm gesehen werden, wo es heisst:
“‘Flächenmanagement‘
Umweltbelastungen müssen durch positive Effekte technischer wie auch biologischer Gegenmaßnahmen verträglich ausgeglichen werden und dürfen nicht zur Verschlechterung der Lebensqualität führen. Flächenmanagement und Flächenrecycling ist deshalb im dicht besiedelten NRW von besonderer Bedeutung. Zielsetzung und Kriterium der Nutzung ist auch hier eine nachhaltige Nutzung.”
https://wiki.piratenpartei.de/NRW-Web:Wahlprogramm_Landtagswahl_NRW_2012#Fl.C3.A4chenmanagement
Zielsetzung dieser Initiative ist darüber hinausgehend die Abbremsung beziehungsweise Umkehr des “Verbrauchs” von naturbelassenen Flächen. Ein Zusammenhang besteht zu den Initiativen “Förderung intensiver Aufforstung” und “Förderung von Kohlenstoffsenken”.
Ein Bündnis von Umweltverbänden warnt eindringlich vor einem fortschreitenden “Landverbrauch” in Deutschland. Deutschland werde “zubetoniert”. Täglich würden “über 100 Hektar Boden und freie Landschaft geopfert”. Claus-Peter Hutter von der Umweltstiftung Euronatur plädierte am Donnerstag in Berlin gegenüber der Parlamentarische Staatssekretärin Astrid Klug für eine dauerhafte “Abkopplung” des Landverbrauchs vom Wirtschaftswachstum. Die Umweltverbände plädieren für eine “konsequente Innenentwicklung statt Bauen auf der grünen Wiese” sowie für eine “ökologische Reform des Gemeindefinanzsystems”. Dies könne “gleichermaßen Wirtschaft wie Lebensqualität fördern”.
Noch immer würden “mit erheblichen Mengen an Steuergeldern” für Wohn- und Gewerbesiedlungen sowie Straßenbau auf der grünen Wiese “finanzielle Altlasten von morgen geschaffen”, die angesichts des Bevölkerungsrückgangs später niemand mehr unterhalten und bezahlen könne. “Was wir heute zuviel bauen, kostet uns auf Jahrzehnte hinaus viel Unterhalt”, meint Christian Unselt vom Naturschutzbund NABU. Die Städte müssten wieder lebenswert und das Umland als Kulturlandschaft erhalten werden. Diese “leicht einsichtige Erkenntnis” verlange “weitsichtige Entscheidungen”.
Täglich würden über 100 Hektar freie Landschaft durch Straßen, Parkplätze und Neubauten “verschwinden” – “mit verheerenden Konsequenzen für Umwelt und Natur”. Böden würden versiegelt und Grundwasservorkommen beeinträchtigt, während andererseits Hochwassergefahren zunähmen. Darüber hinaus werde die Landschaft “immer mehr eingeschnürt”. Früher häufige Tier- und Pflanzenarten würden ebenfalls “immer mehr verschwinden”.
Quelle: http://www.ngo-online.de/2006/05/18/deutschland-wird-zubetoniert/
“NRW-Wahlprogramm”: Danke für den Hinweis, ist oben unter “Diskussion” eingeflossen und erörtert.
Alle aktiven Initiativen des Themas 1832:
Vorschläge der Initiative:
Thema: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/issue/show/1832.html
Der Initiativtext wurde geändert.
Initiative: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/3280.html
Die Piraten setzen sich dafür ein, der optimierten Neunutzung bereits bebauter Flächen (“Innenentwicklung”) den Vorzug zu geben gegenüber einer Bebauung bisher naturbelassener Flächen, sowie rückgebaute Flächen zu renaturieren, wo immer dies möglich ist.
Dies kann als inhaltliche Vertiefung zum NRW-Landtagswahlprogramm gesehen werden, wo es heisst:
“‘Flächenmanagement‘
Umweltbelastungen müssen durch positive Effekte technischer wie auch biologischer Gegenmaßnahmen verträglich ausgeglichen werden und dürfen nicht zur Verschlechterung der Lebensqualität führen. Flächenmanagement und Flächenrecycling ist deshalb im dicht besiedelten NRW von besonderer Bedeutung. Zielsetzung und Kriterium der Nutzung ist auch hier eine nachhaltige Nutzung.”
https://wiki.piratenpartei.de/NRW-Web:Wahlprogramm_Landtagswahl_NRW_2012#Fl.C3.A4chenmanagement
Zielsetzung dieser Initiative ist darüber hinausgehend die Abbremsung beziehungsweise Umkehr des “Verbrauchs” von naturbelassenen Flächen. Ein Zusammenhang besteht zu den Initiativen “Förderung intensiver Aufforstung” und “Förderung von Kohlenstoffsenken”.
Ein Bündnis von Umweltverbänden warnt eindringlich vor einem fortschreitenden “Landverbrauch” in Deutschland. Deutschland werde “zubetoniert”. Täglich würden “über 100 Hektar Boden und freie Landschaft geopfert”. Claus-Peter Hutter von der Umweltstiftung Euronatur plädierte am Donnerstag in Berlin gegenüber der Parlamentarische Staatssekretärin Astrid Klug für eine dauerhafte “Abkopplung” des Landverbrauchs vom Wirtschaftswachstum. Die Umweltverbände plädieren für eine “konsequente Innenentwicklung statt Bauen auf der grünen Wiese” sowie für eine “ökologische Reform des Gemeindefinanzsystems”. Dies könne “gleichermaßen Wirtschaft wie Lebensqualität fördern”.
Noch immer würden “mit erheblichen Mengen an Steuergeldern” für Wohn- und Gewerbesiedlungen sowie Straßenbau auf der grünen Wiese “finanzielle Altlasten von morgen geschaffen”, die angesichts des Bevölkerungsrückgangs später niemand mehr unterhalten und bezahlen könne. “Was wir heute zuviel bauen, kostet uns auf Jahrzehnte hinaus viel Unterhalt”, meint Christian Unselt vom Naturschutzbund NABU. Die Städte müssten wieder lebenswert und das Umland als Kulturlandschaft erhalten werden. Diese “leicht einsichtige Erkenntnis” verlange “weitsichtige Entscheidungen”.
Täglich würden über 100 Hektar freie Landschaft durch Straßen, Parkplätze und Neubauten “verschwinden” – “mit verheerenden Konsequenzen für Umwelt und Natur”. Böden würden versiegelt und Grundwasservorkommen beeinträchtigt, während andererseits Hochwassergefahren zunähmen. Darüber hinaus werde die Landschaft “immer mehr eingeschnürt”. Früher häufige Tier- und Pflanzenarten würden ebenfalls “immer mehr verschwinden”.
Quelle: http://www.ngo-online.de/2006/05/18/deutschland-wird-zubetoniert/
“NRW-Wahlprogramm”: Danke für den Hinweis, ist oben unter “Diskussion” eingeflossen und erörtert.
Alle aktiven Initiativen des Themas 1832:
Vorschläge der Initiative:
Thema: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/issue/show/1832.html
Vorschlag: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/suggestion/show/6309.html
Zu Flächenmanagement / Flächenrecycling findt sich schon etwas im NRW-Wahlprogramm. Das lässt sich auf Bundesebene anpassen und weiter ausformulieren.
https://wiki.piratenpartei.de/NRW-Web:Wahlprogramm_Landtagswahl_NRW_2012#Fl.C3.A4chenmanagement
Initiative: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/3280.html
Die Piraten setzen sich dafür ein, der optimierten Neunutzung bereits bebauter Flächen (“Innenentwicklung”) den Vorzug zu geben gegenüber einer Bebauung bisher naturbelassener Flächen, sowie rückgebaute Flächen zu renaturieren, wo immer dies möglich ist.
Ein Bündnis von Umweltverbänden warnt eindringlich vor einem fortschreitenden “Landverbrauch” in Deutschland. Deutschland werde “zubetoniert”. Täglich würden “über 100 Hektar Boden und freie Landschaft geopfert”. Claus-Peter Hutter von der Umweltstiftung Euronatur plädierte am Donnerstag in Berlin gegenüber der Parlamentarische Staatssekretärin Astrid Klug für eine dauerhafte “Abkopplung” des Landverbrauchs vom Wirtschaftswachstum. Die Umweltverbände plädieren für eine “konsequente Innenentwicklung statt Bauen auf der grünen Wiese” sowie für eine “ökologische Reform des Gemeindefinanzsystems”. Dies könne “gleichermaßen Wirtschaft wie Lebensqualität fördern”.
Noch immer würden “mit erheblichen Mengen an Steuergeldern” für Wohn- und Gewerbesiedlungen sowie Straßenbau auf der grünen Wiese “finanzielle Altlasten von morgen geschaffen”, die angesichts des Bevölkerungsrückgangs später niemand mehr unterhalten und bezahlen könne. “Was wir heute zuviel bauen, kostet uns auf Jahrzehnte hinaus viel Unterhalt”, meint Christian Unselt vom Naturschutzbund NABU. Die Städte müssten wieder lebenswert und das Umland als Kulturlandschaft erhalten werden. Diese “leicht einsichtige Erkenntnis” verlange “weitsichtige Entscheidungen”.
Täglich würden über 100 Hektar freie Landschaft durch Straßen, Parkplätze und Neubauten “verschwinden” – “mit verheerenden Konsequenzen für Umwelt und Natur”. Böden würden versiegelt und Grundwasservorkommen beeinträchtigt, während andererseits Hochwassergefahren zunähmen. Darüber hinaus werde die Landschaft “immer mehr eingeschnürt”. Früher häufige Tier- und Pflanzenarten würden ebenfalls “immer mehr verschwinden”.
Quelle: http://www.ngo-online.de/2006/05/18/deutschland-wird-zubetoniert/
Alle aktiven Initiativen des Themas 1832:
Vorschläge der Initiative:
Thema: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/issue/show/1832.html
Ein neues Thema wurde angelegt.
Initiative: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/3280.html
Die Piraten setzen sich dafür ein, der optimierten Neunutzung bereits bebauter Flächen (“Innenentwicklung”) den Vorzug zu geben gegenüber einer Bebauung bisher naturbelassener Flächen, sowie rückgebaute Flächen zu renaturieren, wo immer dies möglich ist.
Ein Bündnis von Umweltverbänden warnt eindringlich vor einem fortschreitenden “Landverbrauch” in Deutschland. Deutschland werde “zubetoniert”. Täglich würden “über 100 Hektar Boden und freie Landschaft geopfert”. Claus-Peter Hutter von der Umweltstiftung Euronatur plädierte am Donnerstag in Berlin gegenüber der Parlamentarische Staatssekretärin Astrid Klug für eine dauerhafte “Abkopplung” des Landverbrauchs vom Wirtschaftswachstum. Die Umweltverbände plädieren für eine “konsequente Innenentwicklung statt Bauen auf der grünen Wiese” sowie für eine “ökologische Reform des Gemeindefinanzsystems”. Dies könne “gleichermaßen Wirtschaft wie Lebensqualität fördern”.
Noch immer würden “mit erheblichen Mengen an Steuergeldern” für Wohn- und Gewerbesiedlungen sowie Straßenbau auf der grünen Wiese “finanzielle Altlasten von morgen geschaffen”, die angesichts des Bevölkerungsrückgangs später niemand mehr unterhalten und bezahlen könne. “Was wir heute zuviel bauen, kostet uns auf Jahrzehnte hinaus viel Unterhalt”, meint Christian Unselt vom Naturschutzbund NABU. Die Städte müssten wieder lebenswert und das Umland als Kulturlandschaft erhalten werden. Diese “leicht einsichtige Erkenntnis” verlange “weitsichtige Entscheidungen”.
Täglich würden über 100 Hektar freie Landschaft durch Straßen, Parkplätze und Neubauten “verschwinden” – “mit verheerenden Konsequenzen für Umwelt und Natur”. Böden würden versiegelt und Grundwasservorkommen beeinträchtigt, während andererseits Hochwassergefahren zunähmen. Darüber hinaus werde die Landschaft “immer mehr eingeschnürt”. Früher häufige Tier- und Pflanzenarten würden ebenfalls “immer mehr verschwinden”.
Quelle: http://www.ngo-online.de/2006/05/18/deutschland-wird-zubetoniert/
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