Einträge getaggt mit neues Thema
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Thema: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/issue/show/3460.html
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Initiative: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/6352.html
7. Welche Schlussfolgerungen ziehen Sie aus dem Schwerpunkt Kulturelle Bildung des Nationalen Bildungsberichts (2012)? Wollen Sie die Förderinstrumente der kulturellen Bildung weiterentwickeln? Wenn ja, welche Vorhaben planen sie dazu?
Gerade in den naturwissenschaftlichen Fächern und den praktischen Studiengängen ist eine kulturrelle interdisziplinäre Bildung sehr wichtig, fördert sie die Kreativität und damit auch individuelle Lösungsansätze inklusive “Plan B”. Die persönlichen kulturellen Interessen entwickeln sich das ganze Leben lang und man ist immer bestrebt neue Impulse zu empfangen um die eigene Persönlichkeit weiter zu entwickeln und zu festigen. Die kulturelle Bildung ist für eine Gesellschaft für ihre Identifikation und ihre Weiterentwicklung ein unabdingbar Motor für den Wandel in eine moderne Informationsgesellschaft. Die Piratenpartei will die digitale Teilhabe an allen kulturellen Ereignissen ermöglichen, um allen Bürgern die Möglichkeit zu geben sich zu bilden und zu entwickeln.
Jurys und Vergabegremien von Förderinstrumenten müssen auf transparente, demokratische und paritätische Weise
konstituiert werden; Beratung und Entscheidungsfindung müssen öffentlich stattfinden. Transparenz muss auch bezüglich der Verflechtungen von Jury-Mitgliedern, Antragstellern und deren Projektpartnern hergestellt werden. Der Einfluss der Politik auf die Zusammensetzung der Vergabegremien muss minimiert werden, stattdessen soll ein
breites interdisziplinäres Netzwerk, das die Kunst- und Kulturlandschaft facettenreich abbildet, einbezogen werden.
Auch das Publikum ist im geeignetem Rahmen in die Entscheidungsfindung mit einzubeziehen. Neben der kulturellen Bildung als Kernaufgabe muss insbesondere die interkulturelle Vielfalt und der interkulturelle Austausch weiter gefördert werden. Ziel einer nachhaltigen Kulturpolitik muss eine breit angelegte Basisförderung der jeweiligen
Künstlerinnen und Künstler, Kulturarbeiterinnen und Kulturarbeiter sein, nicht der Kulturunternehmer. Deshalb hat die Forderung nach einem Kulturstipendium vor allem höchste Priorität. Die Beantragung von Fördergeldern soll vereinfacht werden, wobei insbesondere der Aufwand für die Antragstellung selbst mit berücksichtigt werden soll.
Öffentlich-rechtliche Körperschaften und öffentlich geförderte Kunst- und Kulturvereine, die Interessen Kulturschaffender vertreten, werden dazu verpflichtet, ihre Entscheidungsfindung nach transparenten Kriterien zu erarbeiten und darzulegen. Freie Verbände, Räte, und Initiativen werden hierzu aufgefordert.
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Es gibt keine Vorschläge für diese Initiative.
Thema: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/issue/show/3459.html
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Initiative: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/6351.html
6. Wollen Sie sich für einen Ausbau der Förderung der kulturellen Kinder- und Jugendbildung durch die Kinder- und Jugendpolitik und eine aufgabengerechte Förderung bundeszentraler Infrastrukturen im Kinder- und Jugendplan des Bundes einsetzen?
Da es nun keine bundesweit einheitliche Aufgabenstellung für eine ebensolche Förderung gibt, ist es sehr schwierig hier politische Hebel in Bewegung zu setzen. Deswegen gilt es hier ersteinmal Transparenz in die bereits vorhandenen kulturpolitischen Maßnahmen in der Kinder- und Jugendpolitik zu bringen um erkennen zu können wo welcher Bedarf herrscht. Zur Zeit gibt es 21 Förderprogramme welche oft in nicht nachvollziehbarer Weise Fördermittel an Verbände insbesondere kirchlichen Organisatioten oder Gewerkschaften ausschüttet, unabhängige Jugendprojekte haben nahezu keine Chance an diesen Fördergeldern zu partizipieren. Hier gilt es Möglichkeiten zu schaffen lieber viele kleine Projekte zu fördern anstatt vereinzelte große Aktionen. 21 Förderprogramme verteilt auf die BRD erscheinen da eher wie eine Rechtfertigung denn einer plan und sinnvollen Förderung.
Wir halten die Bereitstellung von bundeszentralen Infrastrukturen, gestützt durch bundesweite digitale Vernetzung für wichtig.
Der personelle Notstand in der Kinder- und Jugendbildung soll bundesweit abgebaut werden, um kulturelle Qualität in der Bildung zu ermöglichen. Die Bundesländer sollten verstärkt in Dialog treten, Missstände und kulturpolitische Ziele definieren. Letztlich soll jedem Kind / Jugendlichen unabhängig vom Kutluretat seines Bundesland die gleichen Bildungsmöglichkeiten offen stehen.
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Thema: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/issue/show/3458.html
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Initiative: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/6350.html
5. Wollen Sie die kulturelle Kinder- und Jugendbildung im Schnittfeld von Jugend-, Bildungs- und Kulturpolitik stärken und welche jugendpolitischen Vorhaben halten Sie hierfür für bedeutsam?
Kinder.- und Jugendpolitik findet hierzulande auf vielen Ebenen statt.
Der Piratenpartei ist es wichtig den jungen Menschen Kompetenzen in der digitalen Welt
zu vermitteln, staatsfern und frei von ideologischen parteipolitisch orientierten Werten.
“Trau keinem Plakat, informier dich”
Damit junge Menschen sich ungefährdet in der digitalen Welt bewegen können, bedürfen sie
dort Schutzräume, aber auch Aufklärung und Begleitung.
Medienkompetenz scheitert aus Generationsgründen oft am Elternhaus,
dies wird sich aber ändern und das muss gefördert werden.
Warum die jungen Menschen heutzutage noch kiloschwere Schulranzen in die Schule schleppen müssen, ist der Besitzstandswahrung verschiedenster Lobbyismusorganisationen geschuldet, ein Tablet würde vollkommen ausreichen und ganz nebenbei die Medienkompetenz, welche in erster Linie eine Lebenskompetenz ist stärken und entwickeln.
Die Schule als Organisation soll erneuert werden. Dazu gehört die Digitalisierung und Vernetzung des Schulbetriebs und der Schzlen über die Grenzen der Länder hinweg.
Kunst- und Kulturschaffenden sollen Strukturen zur Vernetzung, Weiterbildung und zum
Austausch von Wissen zur Verfügung gestellt werden.
Entsprechende Projekte müssen verstärkt gefördert werden. Ziel ist es, die Unterstützung
der Weiterbildung Einzelner sowie die Entwicklung von vernetzten Strukturen zu fördern.
Digitale Kultur und Vernetzung, und damit Transparenz, Open Access und kollaboratives
Erarbeiten von Bildungsinhalten soll in den Bildungsinstitutionen verankert werden.
Wir fördern den die Verbreitung der OER (Open Educational Resources www.oercommons.org/) und deren Einbindung bundesweit in den Unterricht.
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Thema: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/issue/show/3456.html
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Initiative: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/6346.html
4. Wollen Sie kulturelle Bildung in die Stadtentwicklungspolitik integrieren?
In Anbetracht der Tatsache, daß es viele schöne Leuchtturmprojekte gibt, welche
der Wirtschaft dienen, aber die kulturrellen Bedürfnissen der Bevölkerung vollkommen ignorieren. ist dies mehr als notwendig.
Es gibt viel zu wenig Stätten um Kultur leben zu können.
Dies stoßen wir auf kommunaler Ebene so gut es geht an.
Kultur braucht Austausch, und dafür bedarf es Stätten der Begegnung, so barrierearm wie nur irgend möglich.
Kulturrelle Bildung findet über genau diesen Austausch statt, dies muss in einer modernen
Stadtentwicklung berücksichtigt werden, damit gerade junge Menschen nicht ihre Erlebnisswelten nur in den digitalen Lebensräumen suchen müssen.
Stadtentwicklung sollte verstärkt unter Inbezugnahme der dort lebenden Menschen vollzogen und langfristig gedacht werden. Die Politik hat dabei die Aufgabe, geschichtliches, kulturelles und soziales Bewusstsein im Stadtbild zu integrieren.
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Thema: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/issue/show/3455.html
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Initiative: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/6345.html
3. Wollen Sie Maßnahmen zur Sicherung der Mobilität von Studierenden ergreifen?
Hier verweisen wir auf das Promos-Programm des Deutschen Akademischen Austausch Dienstes, welches wir vollumpfänglich mittragen.
https://www.daad.de/hochschulen/ausschreibungen/13502.de.html
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Es gibt keine Vorschläge für diese Initiative.
Thema: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/issue/show/3454.html
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Initiative: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/6344.html
2. Wollen Sie das Programm “Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung” weiterentwickeln und vertiefen?
Ja, hier verweisen wir wieder auf unser kulturpolitisches Grundsatzprogramm und fordern weitergehend eine Berücksichtigung der digitalenLebensräumen hinsichtlich Spiel, Kultur und Kunst.
Die Piratenpartei definiert sich als Kulturpartei und steht hinter allen Programmen, welche
Kultur fördert und den Menschen die Beteiligung an Kultur ermöglicht ohne bevormundend
den Menschen die Entscheidung was als Kultur empfunden wird oder nicht aufzudrängen.
Schwerpunkt kulturelle Bildung und -Vermittlung
Kulturelle Bildung ist eine wesentliche Aufgabe der Kulturpolitik. Sie muss verstärkt bereits
in den Schulen stattfinden, nicht nur durch Lehrer, sondern vor allem auch durch Projekte
mit Kulturschaffenden. Neben vermehrten entsprechenden Angeboten durch staatliche
Kultureinrichtungen müssen insbesondere die Budgets für kulturelle Bildung und
Vermittlung erhalten und aufgestockt werden. Die Förderung von
soziokulturellen Projekten muss vereinfacht werden.
An den Schulen sollen die Fächer Kunst und Musik auch in der Grundschulpädagogik
gleichberechtigt neben den Hauptfächern laufen.
Das Programm sollte insoweit vertieft werden, dass sich dauerhafte, breit angelegte Bündnisse entwickeln, die sich langfristig in den Lehrplänen verankern und einen festen Platz im Bildungssystem erfahren. Die Vergütung und Wertschätzung sollte der des regulären Unterrichts nicht nachstehen.
Das heißt, dass der Arbeitsansatz im soziokulturellen Bereich sollte statt eines starken Schwerpunkts auf Ehrenamt sich vielmehr professionalisieren und entsprechende Weiterbildungsmaßnahmen für die beteiligten Bildungspartner anbieten.
Insbesondere fokusieren wir dabei die demografische Entwicklung und fördern Bildung für alle Generationen
Den Institutionen muss genügend Etat zur Planungssicherheit zur Verfügung gestellt werden.
Auch sollten verstärkt eine gesamtgesellschaftliche Bildung über alle Generationen gefördert werden und der Fokus über die schulische Ergänzung hinaus gefördert werden.
Alle Initiativen des Themas 3454:
Es gibt keine Vorschläge für diese Initiative.
Thema: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/issue/show/3449.html
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Initiative: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/6339.html
3. Planen Sie eine Gemeindefinanzreform, damit die Kommunen mehr finanzielle Spielräume zur Kulturfinanzierung haben?
Kultur muss zum Menschen, deswegen sollten grundsätzlich alle strukturelle Ebenen gleichberechtigt sein, um eine gerechte und vorallem nachvollziehbare Kulturförderung und Finanzierung zu gewährleisten.
Aktuell sind aber die Förderlandschaften in Deutschland weder Transparent, noch nachvollziehbar.
Daher fordern wir Transparenz bei der Kulturfinanzierungen auf allen Ebenen,
um zu gewährleisten, das eine gleichmäßige und gerechte Verteilung der vorhandenen
Fördermittel vorgenommen wird.
Es geht auch darum Fördermittel nicht in “Leuchtturmprojekte” zu bündeln,
sondern einen niedrigschwelligen Zugang aller Bürger an bürgernahen Kulturprojekten
zu gewährleisten.
Hier schlicht mehr Spielraum für die Kommunen zu fordern ohne transparente und nachvollziehbare Vorgaben für die Mittelverwendung hält die Piratenpartei für nicht zielführend.
Alle Initiativen des Themas 3449:
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Thema: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/issue/show/3444.html
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Initiative: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/6332.html
1. Wollen Sie sich auf der europäischen Ebene für einen ermäßigten Umsatzsteuersatz für e-books, Hörbücher, künstlerischen Siebdruck, künstlerische Fotografie, Videokunst, Tonträger, DVD einsetzen?
Hier ist es schwierig abzuwägen, was nun originäre Kunst oder doch Massenprodukt ist.
So erscheint ein ermäßigter Umsatzsteuersatz eine sinnvolle Alternative und wird vielem gerecht. Die Ausweitung der von dem ermäßigten Steuersatz begünstigten Erzeugnisse
ist sinnvoll und passt sich somit den modernen Gegebenheiten an.
Die Piratenpartei wird sich auf europäischer Ebene für diese Erweiterung einsetzen und
weiterführend im digitalen Bereich die zu erfassenden Erzeugnisse betrachten und einbringen.
Alle Initiativen des Themas 3444:
Es gibt keine Vorschläge für diese Initiative.
Thema: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/issue/show/3443.html
Ein neues Thema wurde angelegt.
Initiative: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/6331.html
2. Wollen Sie sich für ein Optionsmodell bei der Umsatzsteuerbefreiung für Kulturinstitutionen auf der europäischen Ebene einsetzen?
Hier verweisen wir auf unser Grundsatzprogramm, welches die Piraten als Kulturpartei
definiert.
Wir setzen uns für alle Möglichkeiten ein, welche die Kunst und Kultur von staatlichen Zwängen befreit.
Eine Besteuerung künstlerischer Werte stellt generell eine Beeinträchtigung der freien
Kunstausübung dar und konterkarriert die hehre Pflicht des Staates seine Kunst und Kultur zu fördern für eine gemeinsame Identifikation und das Ermöglichen der kulturellen
Teilhabe aller ohne dabei vorzugeben was Kultur sei oder nicht.
Eine Umsatzsteuer erfasst Mehrwerte, aber einen kulturellen Mehrwert als solches erfassen zu wollen erscheint absurd und ist von daher abzulehnen.
Die Piraten setzen sich ganz klar für ein Optionsmodell bei der Umsatzsteuerbefreiung für Kulturinstitutionen ein.
Alle Initiativen des Themas 3443:
Es gibt keine Vorschläge für diese Initiative.
Thema: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/issue/show/3442.html
Ein neues Thema wurde angelegt.
Initiative: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/6330.html
4. Planen Sie Veränderungen bei der Besteuerung ausländischer Künstler, die in Deutschland auftreten?
Die zur Zeit angewandten Staffelungen erscheinen nicht mehr zeitgemäß und tragen auch nicht allen modernen Gegebenheiten Rechung, so sollte zB. berücksichtigt werden, daß ein ausländischer Künstler Mehrwerte schafft, durch Beschäftigung von Musiker, Techniker usw..
Hier sollten die gesamten Produktionskosten in der Besteuerung berücksichtigt werden und nicht nur die Gage des Künstlers als solches, so daß es für ausländische Künstler
attraktiver wird in Deutschland aufzutreten, was durchaus eine Bereicherung für die
hiesige Kulturlandschaft bedeutet.
Dies gilt es auf die kleineren bis mittleren Produktionen abzustimmen, wobei
eine Vereinfachung und Befreiung gerade für die kleinen Produktionen im Vordergrund steht.
Alle Initiativen des Themas 3442:
Es gibt keine Vorschläge für diese Initiative.